Milano - Torino

Thomas Pidcock triumphiert an der Superga

144 Profis nahmen mit Mailand-Turin das älteste noch bestehende Eintagesrennen in Angriff. Bereits 1876 suchten verwegene Radfahrer die Herausforderung bei diesem Klassiker. Die 174 Kilometer lange Strecke ist schnell erklärt. Nach 150 flachen Kilometern folgte der Anstieg zum Colle di Superga, einer Abfahrt und als Finale erneut der steile Anstieg hinauf zur Basilica della Natività di Maria Vergine. Nach längerem Kampf löste sich eine sechsköpfige Spitzengruppe, in der sich auch der Österreicher Patrick Konrad befand. Die Entwicklung des Vorsprungs zeigt von Anfang an, dass das Unternehmen nicht zum Erfolg führen würde. Bereits in der ersten Auffahrt zur Superga waren alle Ausreißer gestellt. Attacke um Attacke zerrieß schnell das Peloton, am Fuße der finalen 4900 Meter langen im Schnitt 9,1 Prozent steilen Schlusssteigung kamen keine 20 Mann mehr für den Sieg in Frage. Einer nach dem anderen fiel zurück, sieben Fahrer erreichten gemeinsam den letzten Kilometer. An der 600-Meter-Marke setzte Thomas Pidcock den entscheidenden Angriff. Nut Tobias Halland Johannessen konnte kurz folgen, doch den überlegenen Sieg des Briten konnte er nicht verhindern. Er war dies der erste Saisonsieg für Pidcock und das Schweizer Team Pinarello Q36.5. Dritter wurde Primoz Roglic vor Giulio Pellizari, Cian Uijtdebroeks und Jefferson Cepeda.

18.03.2026 - Gerald