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Evenepoel neuer GesamtdritterTadej Pogacar setzt sich weiter ab |
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Nach dem ersten Ruhetag der Tour de France lud das Zentralmassiv erneut zum Tanz durch das anspruchsvolle Gebirge in der südlichen Mitte Frankreichs. Auf den 166 Kilometern von Aurillac nach Le Lioran warteten sechs kategorisierte Anstiege und insgesamt 3800 Höhenmeter auf das Peloton. Schon nach 25 Kilometern stand der Zwischensprint auf dem Programm. Das brachte natürlich Lidl-Trek auf den Plan und übernahm sofort das Kommando. Mads Pedersen holte sich auch planmäßig seine 25 Punkte. doch es war ausgesprochen knapp. Max Kanter liegt in der Punktewertung auch sehr gut platziert, erst nach Fotofinish erkannte man, dass doch der Däne vorne lag. Das hohe Anfangstempo forderte schnell ein Opfer, Tim Merlier hatte am Zwischensprint schon eineinhalb Minuten Rückstand. Der belgische Topsprinter hat schon zwei Etappen gewonnen, doch seine Schwäche am Berg könnte heute fatale Folgen haben. 25 Mann konnten sich aus dem Hauptfeld lösen, doch UAE Team Emirates - XRG blieb immer in Schlagdistanz. Am Fuß der 7700 Meter langen Steigung zum Puy Mary wurde Javier Romo als letzter gestellt. Gut 40 Kilometer und drei Bergwertungen waren es noch bis zum Ziel, Richard Carapaz ging in die Offensive. Der Olympia-Sieger hatte an der Passhöhe 24 Sekunden Vorsprung. Doch es war klar, dass UAE Emirates etwas vorhatte. Das Favoritenfeld zeigte unter dem Tempodiktat schon deutliche Auflösungserscheinungen. Etwas übermütig übernahm Decathlon CMA CGM in der Abfahrt die Spitze, das Risiko schmeckte Tadej Pogacar gar nicht. Erst nach der Intervention wurde kontrollierter bergab gefahren. Wie gefährlich die lange Abfahrt war, zeigt auch, dass der bekannte Abfahrtskünstler Tom Pidcock in einer Kurve wegrutschte. Der Vorsprung von Carapaz wuchs dadurch auf eine Minute an. Am vorletzten Anstieg Col de Pertus als keiner mehr damit rechnete, zündete an der 1000-Meter-Marke Pogacar die Turbostufe. Der Slowene schoss förmlich an Carapaz vorbei und stürmte solo weiter. Die letzte kleine Steigung und die 3000 Meter ins Ziel wurden zu einer weiteren Triumphfahrt für den Weltmeister. Eine starke Moral zeigte Remco Evenepoel. Der Belgier wurde in der letzten Steigung abgehängt, konnte sich aber wieder herankämpfen. Als Belohnung wurde 32 Sekunden hinter dem Sieger Tageszweiter. Noch wichtiger, im Zwischenklassement ist er jetzt Gesamtdritter, da Isaac Del Toro als Tagesachter eineinhalb Minuten verloren hat. Dritter wurde Paul Seixas vor dem zeitgleichen Florian Lipowitz (+0:34), sowie dem Lidl-Trek-Duo Juan Ayuso und Mattias Skjelmose (+0:38). Jonas Vingegaard verlor 44 Sekunden auf Pogacar und hat auch auf seine Podiumskonkurrenten dahinter ein paar Sekunden eingebaut.
Der Vorsprung von Pogacar beträgt schon 3:36 auf Jonas Vingegaard. Die kleine Schwäche von Jonas Vingegaard auf der finalen ansteigenden Zielgeraden könnte schlafend Hunde aufgeweckt haben. Evenepoel (+4:06), Ayuso (+4:22), Seixas (+4:35) und Florian Lipowitz (+4:44) haben gesehen, dass auch der Däne nicht unantastbar ist.
Für Tim Merlier nahm der Tag noch eine guten Ausgang. Begleitet von seinen treuen Helfern Dylan Van Baarle und Pascal Eenkhoorn erreichte er innerhalb der Karenzzeit 42 Minuten nach dem Sieger das Ziel. Vielleicht kann er schon morgen wenn es von Vichy nach Nevers geht seine Sprintfähigkeiten unter Beweis stellen.
Der Vorsprung von Pogacar beträgt schon 3:36 auf Jonas Vingegaard. Die kleine Schwäche von Jonas Vingegaard auf der finalen ansteigenden Zielgeraden könnte schlafend Hunde aufgeweckt haben. Evenepoel (+4:06), Ayuso (+4:22), Seixas (+4:35) und Florian Lipowitz (+4:44) haben gesehen, dass auch der Däne nicht unantastbar ist.
Für Tim Merlier nahm der Tag noch eine guten Ausgang. Begleitet von seinen treuen Helfern Dylan Van Baarle und Pascal Eenkhoorn erreichte er innerhalb der Karenzzeit 42 Minuten nach dem Sieger das Ziel. Vielleicht kann er schon morgen wenn es von Vichy nach Nevers geht seine Sprintfähigkeiten unter Beweis stellen.
14.07.2026 - Gerald