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Starker Felix Gall rückt dem Podest näherLeknesund und Johannessen sorgen für einen Uno-X-Doppelsieg |
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Auch am siebten Tag der Vuelta a Espana gab es wieder jede Menge Kletterfeeling, denn das Ziel lag im Skigebiet Aramón Valdelinares auf einer Seehöhe von 1960 Metern. Schon vom Start weg zeigte sich Wout Van Aert sehr aktiv, zumindest der Zwischensprint beim Kilometer 125 von 150 war sein Ziel. Doch Tadej Pogacar hatte trotz der Bergankunft keine Lust auf den Etappensieg und ließ die Ausreißer gewähren. Am Fuß der fast 10 Kilometer langen Schlusssteigung lag er mit Eddie Dunbar, Alexey Lutsenko und dem Uno-X-Duo Tobias Halland Johannessen und Andreas Leknesund eine Minute vor einer 20-köpfigen Verfolgergruppe, das Hauptfeld lag mehr als sechs Minuten dahinter. Uno-X spielte dann ihren taktischen Vorteil perfekt aus. Andreas Leknesund war den ganzen Tag ein "treuer" Begleiter von Wout Van Aert, er setzte an der 6000-Meter-Marke die erste Attacke. Als Verfolger blieben nur mehr Van Aert und sein Teamkollege Tobias Halland Johannessen. Unbedrängt kurbelte er nach oben und feierte seine ersten Grand Tour-Etappensieg. Eine schöne Belohnung für den 27-jährigen Norweger, beim Giro im Frühjahr scheiterte er drei Mal als zweiter am großen Erfolg. Johannessen rundete den Uno-X-Mobility-Feiertag als zweiter noch auf. Für Van Aert hat sich der Tag auch gelohnt, der Belgier holte als dritter noch weitere Punkte und nahm Tadej Pogacar das Grüne Trikot mit 104 zu 102 Punkten ab. Im Tagesklassement folgten Jakob Omrzel, Juan Felip Rodriguez, Ivan Ramiro Sosa, Alexey Lutsenko, Eddie Dunbar, Leo Bisiaux und bis zu Rang 18 lauter Ausreißer.
Wer im Hauptfeld hoffte, dass es heute im Finale etwas ruhiger zugeht, der wurde von Decathlon CMA CGM bitter enttäuscht. Felix Gall ließ seine Männer ein hartes Tempo anschlagen, vor allem Gregor Mühlberger glänzte wieder als letzter Mann für seinen Landsmann. Die Arbeit sollte sich auszahlen. Der Österreicher ging sechs Sekunden hinter Pogacar über den Zielstrich. VIel wichtiger aber, den vor ihm platzierten Enric Mas nahm er 10 Sekunden und Primoz Roglic 22 Sekunden ab. Da Richard Carapaz deutlich über eine Minute verlor, verbesserte sich der Osttiroler auf Rang vier im Gesamtklassement.
Wer im Hauptfeld hoffte, dass es heute im Finale etwas ruhiger zugeht, der wurde von Decathlon CMA CGM bitter enttäuscht. Felix Gall ließ seine Männer ein hartes Tempo anschlagen, vor allem Gregor Mühlberger glänzte wieder als letzter Mann für seinen Landsmann. Die Arbeit sollte sich auszahlen. Der Österreicher ging sechs Sekunden hinter Pogacar über den Zielstrich. VIel wichtiger aber, den vor ihm platzierten Enric Mas nahm er 10 Sekunden und Primoz Roglic 22 Sekunden ab. Da Richard Carapaz deutlich über eine Minute verlor, verbesserte sich der Osttiroler auf Rang vier im Gesamtklassement.
28.08.2026 - Gerald