Grand Prix Cycliste de Quebec

Evenepoel in WM-Form

Den zur WorldTour zählenden Eintagesrennen Grand Prix Cycliste de Quebec und Grand Prix Cycliste de Montreal kommt heuer eine besondere Bedeutung zu, denn in 14 Tagen geht es in Montreal um den Weltmeistertitel. Ein illustres Fahrerfeld nutze in Quebec die Chance zum Akklimatisieren, der Zeitunterschied zu Zentraleuropa beträgt 6 Stunden. Der Rundkurs in Quebec ist der leichtere und hügelfeste Sprinter haben sich hier schon in die Siegerlisten eingetragen. Doch mit Remco Evenepoel, Isaac Del Toro, Tom Pidcock und Paul Seixas wurden vier Fahrer in die Favoritenrolle gedrängt, die alles andere als einen Sprint wie mit dem dreifachen Sieger Michael Matthews als Finale brauchen. Eine Runde war 10,3 Kilometer lang, die Cote de la Montagne war die einzige Steigung. Runde um Runde wurde das Feld kleiner, im drittletzten Umlauf ging Remco Evenepoel in die Offensive und überraschte die meisten Konkurrenten. Gemeinsam mit Giulio Ciccone und Anthon Charmig ging der Belgier in die finale Runde, 17 Sekunden betrug der Vorsprung. Das Ziel lag am Ender der Steigung, Anthon Charmig musste die Segel streichen. Ciccone blieb konsequent am Hinterrad des Olympiasiegers, doch Evenepoel ließ sich nicht beirren und gewann um eine Radlänge vor dem Italiener. Dritter wurde der Däne Anthon Charmig. Thomas Pidcock wurde vierter vor Quinn Simmons, Michael Matthews, Paul Lapeira und Matteo Joergenson. Im Spurt der Verfolger stürzte Juan Ayuso, der Spanier scheint aber nicht schwerer verletzt worden sein.

11.09.2026 - Gerald