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Tour de Romandie - Tiberi fällt aus den Top TenGodon vollendet den Ineos-Grenadiers-Plan |
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Die vierte Etappe der Tour de Romandie mit Start und Ziel in Orbe war 177 Kilometer lang und als Tageshöchstschwierigkeit wartete der Col du Mollendruz. Von der Kuppe waren es noch mehr als 30 Kilometer bis ins Ziel, die Opportunisten witterten die Chance auf einen Ausreißer-Coup. Zum Leidwesen der Ausreißer schummelte sich auch Georg Steinhauser in die Gruppe des Tages, mit 2:20 Rückstand durfte sich das Hauptfeld keinen Fehler erlauben. In der siebenköpfigen Ausreißergruppe war auch Damiano Caruso, der sich keine neuen Freunde machte. Der Italiener verweigerte die Führungsarbeit und attackierte dann in der letzten Steigung. Als Solist ging er in die Abfahrt, doch Steff Cras und Georg Steinhauser schlossen wieder auf. Auch im Flachstück Richtung Ziel hing er wieder nur am Hinterrad, in seiner letzten Profi-Saison hat er scheinbar seinen Berufsethos verloren. Zu zweit statt zu dritt hatte man keine Chance gegen die Verfolger, an der 2500-Meter-Marke war das Abenteuer zu Ende. Vor allem Ineos-Grenadiers sorgte für das Tempo und heute funktionierte der Plan. Gestern noch von Tadej Pogacar geschlagen, feierte der Franzose den hart erarbeiteten Etappensieg vor Finn Fisher-Black und Valentin Paret-Peintre. Vierter wurde Pogacar vor Sergio Higuita, Albert Withen Philipsen und Junior Lecerf.
Georg Steinhauser kratzte etwas an den Nerven der Top Ten, doch im Prinzip gab es keine großen Veränderungen. Einziges "Opfer" des Tages wurde Antonio Tiberi. Der Italiener fiel in der letzten Steigung zurück und verabschiedete sich von seinem ausgezeichneten sechsten Gesamtrang.
Georg Steinhauser kratzte etwas an den Nerven der Top Ten, doch im Prinzip gab es keine großen Veränderungen. Einziges "Opfer" des Tages wurde Antonio Tiberi. Der Italiener fiel in der letzten Steigung zurück und verabschiedete sich von seinem ausgezeichneten sechsten Gesamtrang.
01.05.2026 - Gerald