Paris-Nice

Olav Kooij schlägt Mads Pedersen erneut

Bei der 82. Ausgabe von Paris-Nizza wird es jetzt von Tag zu Tag bergiger. Weniger bezogen auf die Anzahl, sondern mehr auf die Höhe und Länge der Anstiege. Wie schon gestern berichtet, begann bereits der Exodus der mehr sprint- und weniger Bergfesten Fahrer. Heute hat sich das mit der Aufgabe von Kaden Groves, Arvid De Kleijn und Fabio Jakobsen fortgesetzt. Die Etappe von Saint-Sauveur-de-Montagut nach Sisteron war nicht nur mit 193,5 km eine der Längsten, sondern auch mit vier Bergwertungen eine der Schwierigen. Die Ausreißergruppe des Tages bestand diesmal aus sechs Fahrern, unter anderem mit Pierre Latour, der sich um die Bergwertung bemühte damit die Punkte nicht einem Konkurrenten seines Mannschaftskollegen Mathieu Burgaudeau, dem Leader in dieser Wertung, in die Hände fallen könnten. Dafür war auch 25 km vor dem Ziel der Erste, der zurückfiel. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Vorsprung allerdings auch nur mehr 25 Sekunden. Die Sprinter waren über die Berge offensichtlich nicht vollständig aus dem Feld eliminiert worden, denn Groupama-FDJ (Laurence Pithie) und Lidl-Trek (Mads Pedersen) waren sehr ums Tempo bemüht. In Sisteron etwa 10 km vor dem Ziel waren alle wieder beisammen. Sofort begannen auf dem kleinen Anstieg am Stadtrand die Attacken. Nach der Abfahrt hatte man sich wieder gesammelt und machte sich auf den Weg auf die 3 km Lange, teilweise ansteigende Zielgerade. Tudor und Israel-Premier Tech führten das Feld zum Sprint Mads Pedersen musste etwas zu bald in den Wien und Olav Kooij holte sich von weit hinten kommend den Sieg vor Pedersen wie schon bei der ersten Etappe. Dritter wurde Pascal Ackermann vor Sam Bennett. Dann folgten Danny Van Poppel, Tobias Lund Andresen , Matteo Trentin und Laurence Pithie, der damit sein Grünes Trikot an Mads Pedersen abgeben muss.

07.03.2024 - Ralph